Thursday, July 2nd, 2009

dog2go

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Gut für die Umwelt. Besser für alle.

dog2go hat ausnahmslos den Kleinköter im Programm. Genauer gesagt den Gemeinen Ulmer Mischlingsköter (GUM) mit einem kombinierten Hundefutterverbrauch von 3,3 kg auf 100 km und einer kombinierten Methan/CO2-Furz-Emission von 88 g/km. Das sind Spitzenwerte, die ihresgleichen suchen.
Allein schon aus diesem Grund ist jede Gassigang mit einem dog2go besser für die Umwelt, verglichen mit dem Gassigehen mit anderen Kötern.
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Tuesday, June 23rd, 2009

Globalquartett - das globale Kartenspiel

Im Jahre 2000 einigten sich Vertreter der UNO, der Weltbank, der OECD und einigen NGOs auf die Umsetzung der 8 Milleniumsentwicklungsziele bis zum Jahre 2015. Heute im Jahre 2009 sind wir weit davon entfernt diese Ziele auch nur ansatzweise zu erreichen. Das Kartenspiel mit dem Namen Globalquartett dient der Veranschaulichung der weltweiten Entwicklungsunterschiede anhand konkreter Zahlen, die den Entwicklungsstand einzelner Länder auf spielerische Art und Weise vermitteln. Das Spiel eignet sich für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren. Es ist als open source erweiterbar und bereits auf Deutsch, Englisch und Spanisch verfügbar.

> Die Milleniumsentwicklungsziele in Kurzfassung

Kartenbeispiele
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Monday, June 22nd, 2009

Jüdische Gräber in Tormersdorf a.d. Neiße

Wer in Rothenburg bei Görlitz die Neiße übertritt, findet sich zwischen den Grundmauern des seit 1945 verlassenen Tormersdorf wieder. Prędocice - so der polnische Ortsname - ist ein menschenleeres und naturreiches Fleckchen Land, dessen jüngstes Bauwerk an die Kampfhandlungen gegen Ende des zweiten Weltkriegs, und damit an die Zerstörung des Dorfes erinnert. Die alleinige Anbindung ans Straßen- und Stromnetz des (deutschen) Rothenburgs verhinderte den Wiederaufbau dieser Siedlung am westlichen Rand des größten zusammenhängenden Waldgebietes Mitteleuropas. Doch dort, wo sich nun Wolf und Hase gute Nacht sagen, verbirgt sich ein Stück Erinnerungskultur der Zeit des Nationalsozialismus. weiter lesen » » »

Wednesday, May 20th, 2009

Die Versachlichung der Diskussion um Internetsperren

Eine Versachlichung der Debatte um Internetsperren ist in Wahlkampfzeiten höchst angebracht. Während sich der Protest gegen von der Leyens Gesetzesentwurf in der “Internetgemeinde” aus sich selbst heraus entwickelt, setzt die Ministerin ihre PR-Maschinerie zur Umgarnung der Massen in Bewegung. Da werden loyale Verbände und Promis ins Boot geholt, Umfragen mit manipulativen Fragestellungen gestartet, Leute gegen Bezahlung geworben, um Unterschriften für die Sperren zu sammeln. Otto von Bismarck sagt einmal “je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie”. Die hier an den Tag gelegte Unsachlichkeit seitens der Politik 1.0 lässt mich deshalb auch nicht schlafen. Bis die Politik 2.0 wie im Film Us Now so richtig in die Gänge kommt, will ich im Folgenden meine sachlichen Argumente zur Diskussion um die geplanten Internetsperren beitragen. weiter lesen » » »

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Wednesday, May 13th, 2009

Die Ulmer Terror Connection zur Sauerlandzelle

Gestern Abend lief im Deutschlandfunk ein feature von Walter van Rossum über die “Sauerlandzelle”. Der aus Ulm stammende Islamkonvertit Fritz Gelowicz galt in den Medien als Rädelsführer der “Sauerlandzelle”. Er stand in Ulm (Islam Informationszentrum) bzw. Neu-Ulm (Multikulturhaus) unter dem Einfluss des “Haßpredigers” Yehia Yousif der mehr als sechs Jahre für den Verfassungsschutz gearbeitet hat und sich heute wahrscheinlich im Sudan aufhält.

Mit dem bezeichnenden Titel Ein Käfig voller Enten spielt Rossum in dem Radio-feauture auf die unkritische Medienberichterstattung in Zusammenhang mit erfolgreich vereitelten “Terroranschlag” der sogenannten Sauerlandzelle an. Er macht deutlich, wie sich der deutsche Staat tollpatschig, aber erfolgreich gegen ein Terrornetzwerk verteidigt, was er mit Hilfe von Geheimdiensten selbst geschaffen hat. Die peinlich Inszenierung entfachte seine Wirkung im Zusammenspiel mit den naiven Medien und nützte Innenminister Schäuble als Argumentationshilfe zur Umsetzung seines Maßnahmenkataloges gegen den internationalen Terrorismus. Die Erkenntnis des Terrorsimusfoscher Jürgen Elsässer, dass man “mit der medialen Konfrontation der Bevölkerung größere Hysterie, Panik und Angst einjagen kann, als möglicherweise mit der Bombe”, ist also nicht nur “den Terroristen” bekannt.

Rossum’s Radio-feature ist ein wunderbares Beispiel für investigativen Journalismus, der im positivem Sinne enttäuscht.

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